Eine Bühne, zwei Formate
Queer gelesen
Wir wollen einen Beitrag für mehr Kultur in unserem Kiez leisten und haben daher eine Lesebühne mit zwei Formaten gegründet.
Queere Lesebühne
Von klassischen Autor*innen bis zu den neuen Stimmen in der Community, wir laden euch bei wechselnden Themen zur unseren Queeren Lesebühne ein.
Du schreibst gerne und könntest dir vorstellen deine Texte vor einem kleinen Publikum vorzutragen? Unsere offene Lesebühne im Maggie bietet dir den Raum dafür. Melde dich gerne bei uns.
Termine:
13.9.2026 - Queer gelesen Spezial: Zart und Zornig zusammen mit A.N.P.I
Lesebühne Queer gelesen - Am 13.09 in der Türrschmidtstraße 1, 10317 Berlin ab 18:30 - Lese- und Diskussionsabend mit anschließendem Filmschauen.
Der diesjährige CSD in Berlin hat Spuren hinterlassen. Die Vorfälle von Gewalt und Hass schmerzen, machen wütend und lassen viele von uns erschöpft oder traumatisiert zurück. Aber wir müssen mit diesem Schmerz nicht allein bleiben. Gleichzeitig steht Berlin vor einer entscheidenden Wahl in was für einer Stadt wir in Zukunft leben wollen. Für unsere nächste Lesebühne wollen wir deshalb raus aus der Ohnmacht und rein in den Austausch. Wir widmen den Abend dem Schreiben als Form der Bewältigung, des Widerstands und der Sichtbarmachung.
Wir rufen euch auf: Teilt eure Texte mit uns!
Worum geht es? Um eure Perspektiven auf den CSD, Gewalt gegen Queers, Verletzlichkeit und Heilung. Aber auch darum, wie wir uns als Community wehren, wie wir füreinander da sind und welche Forderungen wir an die Berliner Politik im Vorfeld der Wahl richten.
Wer kann mitmachen? Alle, die schreiben egal ob erfahrene Bühnenliteratinnen, Debütantinnen oder Menschen, die zum ersten Mal ihre Gedanken aufgeschrieben haben. Ob wütend, zart, poetisch oder analytisch: Alles hat Platz. (Auch kurze Essays oder Statements für die Diskussion sind willkommen).
Anschließend wollen wir uns zwei Filme über queeren Aufständen anschauen: “Screaming Queens: The Riot at Compton’s Cafeteria” und “Stonewall forever”.
Kommt vorbei, es wird zart, gemütlich, aber auch zornig. Organisiert zusammen mit A.N.P.I.
* Menschen mit rassistischen, queer feindlichen, homophoben, antisemitischen oder anderem diskriminierenden Gedankengut sind auf den Veranstaltungen nicht willkommen und bleiben diesen bitte fern.